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Aktuelles Projekt - MalawiMalawi - Tagebuch 2008Tag 14 - Lilongwe (07.09.2008)In der Früh besuchte ich den Gottesdienst - diesmal nicht in der Outstation - sondern hier, im Don Bosco Youth Center. Die Salesianer haben ja noch keine eigene Kirche, sondern verwenden die Halle, die für die Kinder und Jugendlichen als Freizeiteinrichtung dient.Um die 1500 Leute besuchen hier einen Gottesdienst - und davon gibts 2 am Sonntag. Davon können europäische Pfarren nur träumen... Nachmittags fuhren wir nochmals in die Stadt, um ein paar Besorgungen zu erledigen. Ich hoffe, dass ich all die Dinge, die ich gestern und heute gekauft habe auch in den Koffer bekomme und dass sie am Flughafen nicht zu streng sind bei der Gewichtskontrolle... Tag 13 - Liwonde Nationalpark - Lilongwe (06.09.2008)In der Früh gings in die nördlich gelegene Lodge um von dort diese Pirschfahrt zu starten. In einer speziellen, vom restlichen Nationalpark abgezäunten Area, soll es die letzten noch in natürlicher Umgebung lebenden Nashörner geben - laut Dominik, dem Deutschen. Jedenfalls machten wir eine 2stündige Pirschfahrt mit die recht interessant war. Nashörner sahen wir aber keine. Dafür Elefanten und sonstiges Getier, das im afrikanischen Busch so heucht und fleucht.Naja, ich hab in meinem Leben schon einige Nationalparks gesehen und nach den 2 Stunden reichts für die nächsten Jahre wieder... Nachdem wir am Nachmittag die Lodge verlassen haben, gings in Richtung Lilongwe. Wir machten noch einen Stop bei einem Markt, um noch ein paar Handcrafts einzukaufen. Alles in allem ein schöner, komprimierter Urlaub, der mir wieder ein paar mehr Facetten des Landes zeigte. Tag 12 - Liwonde Nationalpark (05.09.2008)Heute früh machten wir noch eine kleine 4x4 Tour auf einen Berg in Zomba, um eine kleine nette Lodge zu sehen. Zomba war zur Kolonialzeit die Hauptstadt Malawis und dementsprechend viele, alte britische Herrschaftshäuser kann man heute noch sehen.Nicht weit von der Lodge befindet sich ein luxuriöses Hotel von Sunbird, einer südafrikanischen Hotelkette. Wir assen dort zu Mittag von wo es dann Richtung Nationalpark ging. Am Abend im Liwonde Nationalpark angekommen, buchten wir für $15,- ein Zelt, das aber ein normales Bett inkludiert und eigentlich recht komfortabel ist. Beim Abendessen wurden wir von einem Münchner angesprochen, der mit seiner 11-jährigen Tochter gerade auf Afrikatour ist, um Wildparks zu besuchen. Er möchte, dass wir ihn morgen zu einer anderen Lodge, 24km entfernt von hier, bringen, da ihm der Fahrer von hier in Stich gelassen hat. Trotzdem er schon im Februar gebucht hatte...das ist Afrika. Für uns wird das kein Problem die beiden hochzubringen - hat er uns doch einen Diskontpreis für einen Gamedrive versprochen, der sonst nicht billig zu sein scheint... Tag 11 - Mulanje (04.09.2008)Heute Vormittag waren wir, wie angekündigt, noch bei einem Termin in Blantyre, den Walter noch zu erledigen hatte. Wir waren bei einem Daimler Trainingscentre, dass vom Daimlerkonzern durch einen Mann und einem ausrangierten Labor vertreten ist. Dort wird Mechantronik auf sehr hohem Niveu gelehrt. Auf einen der neuesten Mercedes wird die Praxis gelehrt.Das Erfreuliche daran ist, dass bereits eine Absolventin, des Don Bosco Technical Institutes dort einen Job als Trainerassistentin hat und ein Lehrer von Don Bosco gerade seine Weiterbildung dort absolviert, und von der Gruppe der beste ist. Schön zu sehen, welche grosse Rolle mittlerweile das Technical Institute in Malawi spielt. Nachmittag gings nach Mulanje. Eine wunderschöne Gegend, voll mit Teefeldern, die den höchsten Berg Malawis, der immerhin 3001m hoch ist, umgeben. Nachdem wir in einer recht komfortablen Lodge gegessen hatten, übernachten wir heute sehr einfach und günstig. Tag 10 - Blantyre (03.09.2008)Heute gings am Nachmittag in die Ferien. Blantyre war unser erstes Ziel, das wir nach 4 Stunden Fahrt ohne Zwischenfälle erreichten.Wir fanden auch auf Anhieb die Unterkunft, in der ich schon letztes Jahr war. Morgen haben wir noch einen Businesstermin von Walter zu erledigen und dann möchten wir in die Berge fahren, ca. 150km von hier. Tag 9 - Lilongwe (02.09.2008)Die Einschulung für Peter haben wir heute so weit durchgeführt. Ich hoffe, dass er mit der Wartung des Netzwerkes zurechtkommt, da das Ganze schon sehr umfangreich ist in der Zwischenzeit.Leider lässt sich das nicht einfacher gestalten, wenn man den Wünschen gerecht werden möchte. Da aber in einem Monat die Christoph und Thomas, die beiden Volontäre, hier eintreffen werden, hab ich keine Sorge, da Peter sich dadurch noch ein Jahr in die Sache Schritt für Schritt einarbeiten kann. Heute Abend hatten wir über 2 Stunden keine Elektrizität. Das kommt lt. Aussagen der Salesianer immer öfter vor. Kein Wunder, die Stadt wächst täglich und die Stromversorgung wird nicht dementsprechend weiter ausgebaut. Da es mit Skype auf meine bisherige Telefonnummer nicht anrufen ging, hab ich mir eine andere besorgt. Die Nummer lautet: 00265 418 1 929. Auch gibts schon ein paar Bilder zum Anschauen: Bilder >> Tag 8 - Lilongwe (01.09.2008)Heute hat hier wieder die Schule nach 2 Wochen Ferien begonnen. Ich hab an den Eröffnungszeremonien gar nicht teilgenommen, da jedes Mal, wenn ich in Malawi war, gerade Ferien waren und ich jedes Mal an der Schulmesse usw. teilgenommen hab...So aufregend war das nie und habe die Zeit besser genutzt, um die Dokumentation meiner Arbeit zu erledigen.Alles funktioniert jetzt zu meiner Zufriedenheit, nur die Einschulung für Peter, den Computerlehrer, muss ich noch machen. Der ist heute in der Stadt um einen Vertrag mit der Diazöse zu unterschreiben, wonach das Don Bosco Technical Institute für ein Jahr das Computernetzwerk, gegen Entgelt natürlich, warten darf. Auch das ist ein Teil unseres Vorhabens, das Wissen auch zu verwerten und so Einkommen zu generieren, dass die laufenden Kosten der schon sehr kostenintensiven IT-Ausbildung etwas einzuspielen. Am Abend haben wir in der Community noch gegrillt und Tischfussball gespielt, was immer ein heiden Spass ist. Hunger hab ich zwar keinen mehr gehabt, das wir nämlich nach dem Abendessen erst die Würstel auf den Rost gelegt haben...naja Afrika ist eben in vielen Dingen anders... Tag 7 - Lilongwe & Outstation(31.08.2008)Sonntag ist in einer Ordensgemeinschaft wie die der Salesianer natürlich Hochbetrieb. Wie auch in den letzten Jahren bevorzugte ich auch heute den Kirchgang irgendwo im Busch, in einer sogenannten Outstation. Und es war wie immer ein Erlebnis wenn mir auch schon einiges bekannt vorgekommen ist.Es gab auch wieder was zu essen danach, das übliche Prozedere... Am Nachmittag war ich faul. Habe viel geskyped und bin einfach auf der Couch gelegen. Ein Sonntag wie es sich gehört - ohne Arbeit. Tag 6 - Lilongwe (30.08.2008)Wir konnten heute die Internetverbindung in den Schulungsräumen testen. Es schein ganz gut zu funktionieren, leider ist mir aber der Server immer wieder abgestürzt aber auch das werden wir noch hinbekommen.Am Nachmittag war Girlie, eine Volontärin aus Malaysia da, die ich schon 2006 in Balaka kennenlernte. Sie arbeitet jetzt für eine italienische Ordensgemeinschaft und baut gerade einen Buchladen in Lilongwe auf. Am Abend waren Walter und ich in der Stadt essen. Wir nahmen beide ein T-Bone Steak zu uns, das leider ein wenig zäh war. Den Schlaf hat es mir dann ausserdem geraubt, da mein Magen ziemlich damit zu tun hatte... Tag 5 - Lilongwe (29.08.2008)Heute konnten wir die beiden Schulungsraeume ans Internet anbinden.Trickreiche Netzwerkkonfigurationen waren dazu notwendig, um das realisieren zu koennen, da die vorhandenen Router, womit so etwas normalerweise realisiert wird, mehr schlecht als recht sind. Um den Internetzugang etwas kontrollieren zu koennen, installierten wir noch einen Proxyserver. Danke meinem Arbeitskollegen Manfred, der mir dazu eine Datei geschickt hat, die mir als Vorlage diente. Jetzt aber genug dem technischen Zeug. Leider ist es mir dieses Jahr noch nicht gelungen, eine Telefonverbindung zu meiner malawischen Handynummer herzustellen. Falls es doch jemand probieren moechte und vielleicht ein wenig mehr Geduld hat als ich, hier meine Nummer: 00265 9 469 416. Wuerde mich echt freuen, wenns funktioniert. Sonst arbeitet hier alles am neuen Glanz des Technical Institutes. Da naechste Woche der Unterricht wieder losgeht, wird noch alles neu gestrichen und gereinigt. Gestern habe ich bis 22:00 Uhr die Maschinen in der Tischlerei laufen gehoert... Tag 4 - Lilongwe (28.08.2008)Die Motivation ist wieder zurück ! Wir waren heute vormittag beim GTZ (Gemeinschaft für Technische Zusammenarbeit - eine deutsche Organisation), um die Geschäftsführerin vonMalawi zu treffen. Ich hatte im Internet diesen Kontakt ausfindig gemacht und ich dachte, vielleicht könnten die uns beim geplanten IT-Projekt, das die beiden Volontäre durchführen werden, helfen. Das Gespräch verlief sehr interessant und zum Teil auch erfolgreich. Das Projekt an sich werden sie nicht unterstützen können, da die GTZ andere Schwerpunkte setzt, aber vielleicht werden wir in Zukunft die IT der Organisation warten, da die Dame meinte, es wäre so schwer, jemand kompetenten in Malawi zu bekommen. Walter war über den Kontakt auch sehr glücklich - alles in allem ein erfolgreicher Termin. Die Proxysoftware konnte ich heute Morgen auch noch schnell downloaden - irgendwie hab ich ein Loch erwischt wo es ging und konnte sie bereits installieren. Wegen des Routers waren Walter und ich auch gleich in einem Geschäft um abklären zu lassen, ob wir so etwas in Malawi bekommen können. Es geht wieder was und die Diskussion bei der GTZ hat mir wieder gezeigt, dass unsere Arbeit goldrichtig ist - das braucht man manchmal... Guter Schlaf diese Nacht hat auch seinen Teil dazu beigetragen, dass ich wieder voll bei der Sache bin. Tag 3 - Lilongwe (27.08.2008)Die Nacht habe ich schlecht geschlafen und irgendwie fehlte mir den ganzen Tag die Energie was anzupacken.Die Aufgabe, das Netzwerk für ein Internetcafe vorzubereiten konnte ich nicht fertigstellen, da der Router für die Sicherheitseinstellungen, die dafür unbedingt notwendig sind, nicht beherrscht. Weiters wollte ich einen Proxyserver aufsetzen, wobei das Downloaden der dazu nötigen Software erst am Abend funktioniert... Alles in allem geht nix weiter und zwischendurch hab ich mich schon gefragt, was ich da eigentlich tu... Die Spannung des Neuen ist heuer absolut draussen. Natürlich war ich immer nur ein paar Wochen da, aber insgesamt ist alles beim Alten. Die einzig wirklich schöne Sache ist, dass Walter eben auch noch ganz der Alte ist und ich froh bin, ihn wieder besuchen zu dürfen. Vielleicht noch ein paar allgemeine Fakten: Wetter: Die Temperaturen sind angenehm, in der Nacht nicht zu kalt und tagsüber nicht zu heiss. Regen gibts zur Zeit keinen, da bis ca. Oktober noch Trockenzeit herrscht. Allgemeines: Gestern hab ich bei einer Diskussion in der Community mitbekommen, dass es in Malawi zur Zeit an Nahrungsmittel mangelt. Die Regierung gibt es nicht zu, definitiv ist aber der Preis von Mais um das 5fache gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Salesianer haben, weiss ich woher, Reis bekommen, den sie nun billiger an die Leute verkaufen wollen. Tag 2 - Lilongwe(26.08.2008)Heute früh hab ich Walter das erste Mal nach Weihnachten 2006 getroffen.Würde es man nicht wissen, man könnte nicht vermuten, dass er vor einem Jahr noch um sein Leben kämpfte. Wir haben lange über seinen langen Spitalaufenthalt gesprochen und darüber was sich in seinem Leben dadurch verändert hat. Peter Lungu, der Computerlehrer, war gegen Mittag auch im Institute und hat mir gleich eine Aufgabenliste überreicht. Ein paar Dinge konnte ich bereits abklären und es wird sich zeigen, ob wir das in diesen 2 Wochen lösen können oder nicht. Fakt ist, dass die beiden Österreicher Christoph Dinhobel und Thomas Strasser ab Oktober für 1 Jahr hier sein werden um die Computerausbildung zu professionalisieren. Ich hab also keinen Stress. Was möglich ist werde ich gerne machen, für den Rest ist es sicher kein Problem, auf die beiden zu warten. Am Nachmittag war ich mit Walter in der Stadt einen Kaffee trinken und ein paar Getränke einkaufen. Auch bei der Familie von Stella waren wir noch um ein Kabel für Walter zu besorgen. Alles in allem ein umfangreicher Auftakt. Wie immer fühle ich mich wohl und geniesse die Zeit in Malawi sehr. Tag der Anreise - Lilongwe (25.08.2008)Wieder einmal in Afrika - und zum 3.Mal in Malawi. Der Afrikavirus hat mich offensichtlich wirklich erwischt und so werde ich die nächsten zwei Wochen ein weiteres Mal einerseits mein Know how im Technical Institute einzubringen und andererseits aber auch ein paar Tage mit Walter Urlaub zu machen.Die Anreise verlief völlig ohne Komplikationen - diesmal haben auch die Visumangelegenheiten auf Anhieb funktioniert. Aufgrund negativer Erfahrungen von Christoph Dinhobl (ein potentieller Volontär für Malawi, der vor einigen Wochen zum Lagencheck in Lilongwe war) habe ich dieses Jahr das Visum in Berlin machen lassen und es hat alles wunderbar geklappt. Für 2 Wochen habe ich die Aufenthaltsgenehmigung gleich am Flughafen bekommen. Walter ist zur Zeit noch in Zambia auf Lehrerfortbildung und wird erst im Laufe der Nacht nach Lilongwe heimkehren. Am Flughafen wurde ich von Joseph, einem Mitarbeiter des Don Bosco Technical Institutes abgeholt. Ihn kenne ich schon recht gut. Allgemein laufen die Dinge beim 3.Mal schon wirklich routiniert ab und es ist sch? bekannte Gesichter zu treffen. Das Breitbandinternet, von dem Walter so geschwärmt hat, funktioniert zur Zeit leider nicht was mich ein wenig auf Nadeln sitzen liess, da ich ein Lebenszeichen zu meinen Lieben daheim schicken wollte und mir das nicht mölich war. Telering hat-wenig verwunderlich-in Malawi auch keinen Roumingpartner, sodass nur der Notruf funktioniert. Mit Father Peter habe ich mich schon ein wenig über die Lage in Malawi unterhalten. Lebensmittel sind, wie überall auf der Welt, auch hier horrend teuer geworden. so kosten-ich glaube 50kg-Mais 3200 Kwacha [gespr.: Quatscha], die voriges Jahr noch 1000 Kwacha kosteten. Der Umrechnungskurs dieses Jahr: 210 Kwacha bekommt man für 1 Euro. Vorstellung der Projektreise 2008 (22.07.2008) Flug- und Kontaktdaten Anreise BRITISH AIRWAYS - Flug 701 24AUG VIENNA - LONDON 1415 1535 SOUTH AFRICAN AIRWAYS - Flug 235 24AUG LONDON - JOHANNESBURG 1900 0710(+1Tag) SOUTH AFRICAN AIRWAYS - Flug 170 25AUG JOHANNESBURG - LILONGWE 1130 1355 Gesamtstrecke: 11.784 km (7.322 Meilen) Gesamtdauer: 15Std. 55Min. (23Std. 40Min. Reisezeit) Rückreise SOUTH AFRICAN AIRWAYS - Flug 171 08SEP LILONGWE - JOHANNESBURG 1445 1715 SOUTH AFRICAN AIRWAYS - Flug 234 08SEP JOHANNESBURG - LONDON 1945 0625(+1Tag) SOUTH AUSTRIAN AIRLINES - Flug 452 09SEP LONDON - VIENNA 0925 1245 Gesamtstrecke: 11.784 km (7.322 Meilen) Gesamtdauer: 16Std. 5Min. (22Std. 0Min. Reisezeit) Kontakt: Don Bosco Technical College P.O.Box 30254 Area 23 Lilongwe MALAWI Spende für Malawi(01.08.2008)Meinem langjährigen Freund und Wegbegleiter Gerhard Taferner war das Projekt in Malawi eine Spende von €300,- wert. VIELEN DANK im Namen aller, die dadurch bessere Ausbildungschancen im Don Bosco Technical Youth Centre bekommen. Experteneinsatz für MalawiChristoph Dinhobl und Thomas Strasser haben geplant, für ein Jahr als Computerexperten im Don Bosco Technical Institute in Lilongwe zu arbeiten. 60er Feier meiner Mutter war Malawi gewidmetAm 23. Februar 2008 feierte meine Mutter Ihren 60sten Geburtstag im Kreise der Familie. Ihr Wunsch war es, anstatt eines Geburtstagsgeschenkes für das Computerprojekt in Malawi zu spenden. Im Zuge der Geburtstagsfeier, die in Loosdorf in der Wachau stattgefunden hat, hielt ich einen Lichtbildervortrag
über Malawi und das zu unterstützende Projekt. Auch Br. Walter, dem ich die erfreuliche Nachricht über Internet mitteilte, lässt sich recht herzlich für die großherzige Spende bedanken. Zitat der Skypeunterhaltung vom 27.02.2008: Projektreise 2007Die Projektreise 2007 war von einem tragischen Unfall Br. Walters, der sich einige Wochen zuvor ereignete, überschattet. Er erlitt beim Fußballspielen einen Darmriss, der von den Ärzten anfangs nicht erkannt wurde und es dadurch zu einer lebensbedrohenden Infektion kam. Als ich am 22.Juli Richtung Malawi aufbrach, befand sich Walter mittlerweile im Spital in Johannesburg, wo man um sein Leben kämpfte. Trotz oder gerade wegen der Umstände entschloss ich mich nach Lilongwe zu reisen. Ich hatte keine Ahnung was mich erwarten würde wenn Walter nicht vor Ort ist. Die Informationen über seinen Gesundheitszustand waren zu dieser Zeit sehr wage und ich wollte mit dieser Reise zumindest bezwecken, diesbezüglich Klarheit zu schaffen. Doch die Dinge kamen, wie so oft in solch ungewissen Situationen, ganz anders... Lesen Sie die Tagebucheinträge der Projektreise 2007... Bilder der Projektreise 2007... Informationsveranstaltung in einem außergewöhnlichen Ambiente am 18. Dezember 2006Am 18.Dezember 2006 veranstaltete viridis invest eine Informationsveranstaltung über INVESTMENTTRENDS Winter 2006, das unter dem Motto "Finanzdienstleister helfen einem Jugendprojekt in Malawi" steht. Die Veranstaltung war perfekt organisiert und sehr gut besucht. Auch das Interesse an den verschiedenen Vorträgen war hoch. Br. Walter Thyrniang, der seit rund einem Monat Europa besucht, stellte das geplante IT-Projekt vor, das mit Hilfe der Finanzdienstleister von wifina unterstützt werden soll. Nachdem die einzelnen nachhaltigen Veranlagungsprodukte von den jeweiligen Experten vorgestellt wurden, ließ Robert Lang von wifina die Katze aus dem Sack: € 1,- pro € 100,- Veranlagung wird wifina für das Technical Institute spenden ! Wir bedanken uns für dieses großzügige Vorhaben. Die konkrete Summe hängt natürlich davon ab, wie viel von den Anlegern in Zukunft investiert werden wird. Nach den Vorträgen gab es noch viel Gelegenheit, bei einem Buffet und guten Wein vom Weingut Nadler aus Arbesthal-Carnuntum, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Herbert Wasserbauer von Jugend Eine Welt war mit Informationsmaterial präsent. Die Möglichkeit sich über die Arbeit von Jugend Eine Welt zu erkundigen wurde von den Besuchern rege wahrgenommen. Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung und herzlichen DANK an die Veranstalter für diese einzigartige Gelegenheit. Sehen Sie hier mehr Bilder der Veranstaltung im Palai Esterhazy >> Multimediavortrag in Wilfleinsdorf war ein voller Erfolg !
Der Multimediavortrag im Pfarrsaal Wilfleinsdorf über Malawi und das Technical Institute der Salesianer in Lilongwe war gut besucht. Um die 50 Personen besuchten den Vortrag von Thomas Lang am 16. September 2006 und wirkten sehr interessiert. Mit durchwegs positiven Kritiken wurde die sehr zeitaufwändige Arbeit des Zusammenstellens dieser Präsentation belohnt. Auch die Spendenfreudigkeit stellten die Besucher aus Wilfleinsdorf und Umgebung unter Beweis. € 270,- wurden gespendet. Selbstverständlich wird dieses Geld vollständig dem Projekt zugute kommen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Pfarre Wilfleinsdorf, die den Pfarrsaal kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Erweiterung der IT-AusbildungUm den erfolgreichen Weg des Don Bosco Technical Institutes von Lilongwe weiterführen zu können, sind die Salesianer immer wieder auf Unterstützung von außen angewiesen. Da tech.fm sich als Spezialist in EDV-Angelegenheiten sieht, möchten wir speziell in diesem Ausbildungszweig sinnvolle Programme vorantreiben. Speziell in Netzwerktechnologien und Server- Clientverwaltung sehen wir Zukunftschancen, die Absolventen wahrnehmen könnten und daher haben wir mit Unterstützung von Jugend Eine Welt eine Projektidee ausgearbeitet, die wirklich eine interessante Erweiterung des bestehenden Ausbildungsprogrammes bedeuten würde. Lesen Sie mehr über das Konzept und die Finanzierung...
Am 7. Jänner 2006 begab ich mich auf eine 3-wöchige Besuchs- und Projektreise nach Malawi. Ich besuchte den Salesianerbruder Walter, der seit einem Jahr in Lilongwe, der Hauptstadt Malawis, arbeitet und lebt. Uns verbindet eine mittlerweile langjährige Freundschaft seit meinem Volontariatseinsatz in Swasiland. Walter ist Principal des "Don Bosco Technical College" und somit verantwortlich für den Schulbetrieb mit 300 Studenten und für fast 40 Lehrer und Angestellte. In den 3 Wochen meines Aufenthaltes konfigurierte ich, gemeinsam mit den verantwortlichen Lehrern, die bestehenden Computerlabs von einem Peer to Peer Netzwerk zu einem Server-Client Netzwerk um. Damit schafften wir eine reale Lehrumgebung für eine praxisgerechte Ausbildung. Lesen Sie mehr über dieses Projekt und den Aufenthalt in Malawi... |
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